Irgendwann hat Mac doch mal ein elektronisches Türschloss, bei dem man einen Zahlencode eingeben mußte, um einzutreten, ausgetrickst.
Dabei hat er eine Art Pulver über das Zahlenpad gestreut um durch die Fett-/Schweißabdrücke die Tasten zu entdecken, die benutzt wurden. Und dann kam das Wunder....
Woher wußte er in welcher Reihenfolge man die Zahlen drücken muß? Woher wußte er wieviele Nummern eingetippt wurden und ob nicht eine Nummer vielleicht 2x im Code vorkommt?
Hat jemand Antworten?
Euer Jack Dalton
also dass, das er wusste dass eine zahl nicht 2x vorkommt, könnte vielleicht daran liegen, dass er wusste wie viele stellen der code hatte, und womöglich waren auch genauso viele fingerabdrücke zu sehen.
anders wäre es natürlich, wenn er eine zahl 2x eingegeben hätte, das hätte er nun wirklich nicht wissen können...
In der Folge #3.05 - "Wer zuletzt lacht, lacht am besten" macht Mac den Tresor von Kulturattaché Amir Sumal mit diesem Trick auf, um an die Diamanten ranzukommen.
Ein Synchronschloss mit variablen Kombinationen. Jeder Knopf darf nur einmal gedrückt werden. Das bekommt man mit keinem Schlüssel auf, aber ich hatte eine Idee. Wenn sie alle sechs Knöpfe benutzen, waren die Chancen, die richtige Kombination zu finden, geringer als ein Lotteriegewinn. Um die Anzahl der Kombinationen einzuschränken, muss man nur verräterische Fingerabdrücke sichtbar machen. Drei Knöpfe wiesen Fingerabdrücke auf. Somit standen die Chancen eins zu sechs. Jetzt brauchte man nur noch die sechs Möglichkeiten durchzugehen, bis die richtige Kombination gefunden war.
In der Szene sieht man auch, wie er die Kombinationen durchprobiert.
Jano
Alles klar. Danke für die Info. Frage geklärt. Kann man ja in die Quiz Sektion verschieben.
Wer hat denn den Vergleich zu Sneakers gelöscht? Wird hier zensiert?
Nicht, dass ich wüsste. Hier gilt bisher noch die Regel "Zensur findet nicht statt". 
Jano
Irgendwie erinnern mich diese Rechnungen an meine heutige Matheklausur... ENTSETZLICH!
Zitat (Wylie @ 16. Juli 2005, 19:30 Uhr) |
Irgendwie erinnern mich diese Rechnungen an meine heutige Matheklausur... ENTSETZLICH! |
Wie lief es denn?
Zitat (MAC @ 27. Juli 2005, 20:04 Uhr) |
Wie lief es denn? |
Ich nehme mal an: ENTSETZLICH!
(Nur mal so nebenbei: Ihr kommt vom Thema ab
)
Obwohl es vermutlich keinen interessiert: Die "Rechnung" in dem Zitat ist irgendwie nicht ganz richtig.
Denn: Eine Menge mit n Elementen, wobei n eine beliebige natürliche Zahl ist, kann man auf n! (sprich: n-Fakultät) verschiedene Arten anordnen, wobei n!:= 1*2*3*...*n.
Bei drei Tasten ist die Anzahl der Anordnungen mit 6=1*2*3=3! Richtig angegeben.
6! ist allerdings nur 720, womit sich eine Chance von 1:720 ergibt. Beim Lotto (6 aus 49) steht die Wahrscheinlichkeit auf einen Jackpot allerdings (ziehen von 6 aus 49 Elementen ohne zurücklegen) 49!/(6!(49-6)!)=49*48*47*46*45*44/(1*2*3*4*5*6)=13983816, also etwa 1:14Millionen.
Die Chance das Schloss zu öffnen, wenn alle sechs Tasten benutzt werden ist also rund Zwanzigtausend mal größer, als die Chance auf einen Lottogewinn.
Die Fakultätsfunktion wächst im übrigen extrem schnell: 60! ist ungefähr 10^82 (eine eins mit 82 Nullen). Das ist in etwa die geschätzte Anzahl der Nukleonen (Kernteilchen, also Protonen und Neutrunen) im Universum.
@benutzername:
doch, interessiert mich, habe darüber nachgedacht.
mit solchen rechnungen kenne ich mich aus.
als ich "geringer als ein lottogewinn" gelesen hab, hatte ich auch so meine zweifel, aber ich war zu faul um da nachzurechnen.
ich find dabei auch komisch, dass sofort ausgeschlossen wurde, dass eine zahl mehrmals vorkommen könnte.
denn dann müsste man anders rechnen, außerdem wäre dann nicht klar aus wievielen stellen der code besteht, also würde es da mehrere rechenwege geben, die die anzahl der möglichen lösungen zeigen könnten.
wenn es z.B. 3 fingerabdrücke gibt, aber eine unbestimmte anzahl an stellen, gibt es eigentlich unendlich viele mögliche lösungen.
wenn man z.b. 3 stellen vermutet (ist ja das mindeste, bei 3 fingerabdrucken), wären es schon mal 3^3 mögliche lösungen.
bei 4 vermuteten stellen 3^4 und immer so weiter, und wenn man die nacheinander zusammenrechnet, also 3^3 + 3^4+.......usw., usw.
hätte man die summe der möglichen lösungen.
wenn die länge des codes zwar unbekannt ist, aber ein bestimmtes limit hat, könnte man die rechnung bis zum limit fortsetzen.
z.B. Limit: 8, Fingerabdrücke: 3
müsste man nur 3^3 + 3^4 + 3^5........+3^8 berechen, was 9828 mögliche lösungen bringen würde.
man könnte mit limits aus der edv rechnen, also irgendeine potenz von 2, also wäre eine mögliches code-längen-limit von 2,4,8,16 oder 32 realistisch.
ach ja benutzername, bist du vielleicht zufälligerweise lehrer in den fächern physik und mathematik? kannst mir ja auch ne PM schreiben, dann bleibt alles unter uns
Zitat (Sam @ 28. Juli 2005, 09:50 Uhr) |
Zitat (MAC @ 27. Juli 2005, 20:04 Uhr) | Wie lief es denn? |
Ich nehme mal an: ENTSETZLICH!
(Nur mal so nebenbei: Ihr kommt vom Thema ab ) |
Och, ich schweife ab und zu mal ganz gerne vom Thema ab...
Ne, letztendlich lief es doch ganz gut. Hab zumindest eine 2 bekommen. Trotzdem stehen meine Nackenhaare zu Berge, wenn nur das Wort "Kombinatorik" erwähnt wird...
Nein. Bin kein Lehrer. Wäre mir zu frustrierend.
Zitat (benutzername @ 03. Aug. 2005, 18:29 Uhr) |
Nein. Bin kein Lehrer. Wäre mir zu frustrierend. |
Wow, ich habs geschafft, einen einzeiligen Beitrag von benutzername zu verursachen
Du kennst dich aber echt gut aus!
(
Bist wahrscheinlich noch Schüler so wie ich, und musst auch immer so einen Kram berechnen)
Da die eigentliche Frage ja schon beantwortet wurde, schließe ich den Thread mal, ich glaube nämlich nicht, dass wir jemals rausfinden werden, wieso man eine Zahl nicht mehrmals eingeben konnte.